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Walfahrtskirche von GOSPE*
von PRIZIDNICA |
Musikalische Illustration: "Gospi o' Prizidnic" Spontan entstandene Volksweise, gesungen vom Volkssänger Clique aus Slatine |
***** "Der Pfarrer Georg Stojdražić kam hierher in Eremiten Behausung und erbaute dieses Gotteshaus zur Ehre gepriesene Maria vom Empfängnis 1546". Aus der Beschriftung an der Kirche erfahren wir, dass die Kirche "Prizidnica" zur Ehre der unbefleckten Jungfrau Maria im Jahre 1546 erbaut wurde. Das war neun Jahre nachdem das türkische Heer die Festung Klis eingenommen hatte. Es wird angenommen, dass in den Behausungen neben der erbauten Kirche, die Eremiten und der aus den türkisch besetzten Regionen geflüchtete Klerus gelebt haben muss. Es ist nachweislich bekannt, dass die Bauten um die Kirche bis Mitte des 19 Jahrhunderts fast ununterbrochen vom altkirchlichen Klerus sowie vom Klerus der lateinischen Liturgie bewohnt waren. |
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![]() Gemälde Gospe od Prizidnica |
Während des 18. Jahrhunderts und bis Mitte des 19. Jahrhunderts
haben Familie Martinis-Marchi und ihre Erben, Familie Dinarčić für die
Wallfahtrskirche gesorgt.Die Ikone der "Gospe od Prizidnica" wird das erste
Mal anlässlich des offiziellen Besuches in der Wallfahrtskirche am 19. März
1750 durch Oberbischoff Paciffik Bizza und seinen Kanzler zum ersten Mal
erwähnt. Darüber hat der Kanzler folgendes geschrieben: "..... Die Kirche
wurde neulich wieder ausgebaut und gut gemauert (modernamente rifabbricata e
ben constritta). Die Kirche steht unter der Schirmherrschaft der
Herrschaften, Gebrüder Dinarcic als Erben des ausgelöschten Adelgeschlechts
Cupparea (damit war die Familie Marchi gemeint). Es gibt einen Altar,
bestehend aus den Marmorblöken (e qiesto di rimossi di marmo) mit Pfählen
aus Mandelholz (Mandolat) (con due colonne di mandolatto) und dem Gemälde
der gepriesenen Jungfrau, das ein guter Künstler der byzantinischen Malerei
gemalt hatte (di greco buon panello); dieser war ausgestattet mit
ausreichend guten Zubehör ...". |
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Durch die
Entscheidung der Staatsregierung im Jahre 1868 unterliegt die
Wallfahrtskirche der Verwaltung des öffentlichen Hilfswerks von Split. Aber
zehn Jahre später wird sie der Pfarrei von Slatine übergeben. Jedoch nach
zwei Jahren wird die Wallfahrtskirche wieder dem bischöflichen
Priesterseminar von Split untergestellt, weil die Pfarrer von Slatine
wahrscheinlich nicht in der Lage waren, die notwendigen administrativen und
finanziellen Belange ordentlich durch zu führen. Unter dieser neuen
Schirmherrschaft bleibt nun die Prizidnica fast ein halbes Jahrhundert. ".....Endlich wird im Jahre 1928 eine neue Entscheidung getroffen: das Heiligtum von der Maria Mutter Gottes wird nun endlich von Slatines Pfarrer, welcher schon im Dienst sei und der Hilfe zweier Messdiener verwaltet....". Eine besondere Sorge für die Wallfahrtskirche und ihr umgebenes Gebäude, trägt die Familie Nakir aus Slatine, ".....die bereits in Dokumenten aus dem Jahre 1857 als Besteller der wichtigen Ländereien dieser Einrichtung aufgeführt waren....".
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.Altar "Gospe od Prizidnica" |
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Die Gläubigen vom Slatine und zahlreicher Wallfahrer aus den vielen anderen umgebenen und entfernten Ortschaften besuchen die Wallfahrtskirche von "Gospe od Prizidnica" bei vier Gelegenheiten im Jahr: - am
Ostermontag, |
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Quelle:
Jubiläumsausgabe des Buches |
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